Inkontinenz | Leben mit Blasen- und Darmschwäche

Herzlich Willkommen! Die Motivation dieser Inkontinenz Webseite ist es, Menschen mit Kontinenzproblemen und deren Angehörigen unverbindliche Informationen und Fachwissen zu vermitteln. Sie lesen hier über:

Springbrunnen

Bild von Rainer Sturm / pixelio.de

Sie sind nicht allein! Allein in der Bundesrepublik Deutschland leiden ca. 6. Mio. Menschen an Harninkontinenz und ca. 4,5 Mio. an Stuhlinkontinenz. Viel erschreckender ist allerdings der Umgang mit der Symptomatik inkontinenter Erscheinungen.

So verschweigen mehr als die Hälfte aller Betroffenen, dass Sie unter Kontinenzstörungen leiden. Dieses Verhalten zeigt, wie stark eine schwache Blase auch heute noch als Tabu abgetan wird.

Menschen mit Stuhl- oder Blasenschwäche ertragen lieber die extremen Einschränkungen im Alltag, als ihre Beschwerden öffentlich zu machen. Einer Genesung steht diese Verschwiegenheit im Wege, denn viele Formen der Inkontinenz sind therapier- und damit heilbar.




Informieren Sie sich hier, verlassen Sie Ihr „Schneckenhaus“ und nehmen Sie die Beratung eines erfahrenen Facharztes in Anspruch. Verständnisvolle Ansprechpartner finden Sie auch über die Website der Inkontinenz Selbsthilfe e.V.

 

Was bedeutet Inkontinenz?

Eine Definition nach Wörterbuch führt den Begriff zurück auf das lateinische Wort incontinentia, was soviel bedeutet wie Unvermögen. In seiner Ursprungsbedeutung hat der Begriff also nichts mit der medizinischen Inkontinenz zu tun. Wer kennt nicht die Redewendung verbale Inkontinenz, mit der einer Person die mangelnde Kommunikationsfähigkeit unterstellt wird?

beckenbodenmuskulatur harninkontinenz blasenband

Im medizinischen Sinne ist eine Person dagegen inkontinent, wenn sie nicht in der Lage ist, die eigenen körperlichen Ausscheidungen zu kontrollieren.

Harnflüssigkeit oder Stuhlgang werden von Betroffenen unbewusst abgegeben, was natürlich neben der körperlichen Belastung auch zu einem extremen psychischen Druck bei inkontinenten Menschen führt. Die Tatsache, dass mehrere Millionen Menschen unter diesen Symptomen leiden, ändert nichts am Tabucharakter von Blasenschwäche in der Öffentlichkeit.




Die Ursachen sind ausgesprochen vielseitig. So gibt es verschiedene Formen, die auf eine völlig unterschiedliche Ätiologie zurückzuführen ist. Die Darmschwäche weist wieder andere Vorerkrankungen auf.

Aus diesem Grund werden beide Arten voneinander getrennt erläutert. Wichtig für die korrekte Diagnose des Arztes, ist eine möglichst präzise Angabe der persönlichen Harn- und Stuhlabgangsgewohnheiten.

Für die Dokumentation des Ausscheidungsverhaltens empfiehlt sich ein Blasentagebuch. Eine Vorlage des Blasentagebuchs können Sie weiter unten herunterladen. Je genauer das Leiden beschrieben werden kann, desto besser fallen die Behandlungserfolge aus. Informieren Sie sich also in aller Ruhe auf den nachfolgenden Seiten. Lernen Sie Formen, Symptome und Ursachen kennen.

Klicken Sie auf Blasentagebuch.pdf, um das Tagebuch in einem neuen Fenster zu öffnen.

Vorschaubild des Blasentagebuchs

Blasentagebuch Vorschau


 

Harninkontinenz – Welche Formen gibt es?

Inkontinenz gilt nicht als eigenständige Krankheit. Vielmehr spricht man von einem Symptom, das verschiedene Ursachen haben kann.

Stressinkontinenz und andere Inkontinenzformen

Stressinkontinenz und andere Inkontinenzformen

Das Auftreten der Inkontinenz resultiert demnach aus anderen Erkrankungen oder Störungen.

Nach einer Definition der Internationalen Kontinenzgesellschaft kann Blasenschwäche sowohl ein Symptom oder ein klinischer Hinweis, als auch eine Krankheit sein. Die häufigsten Formen sind:

 

Belastungsinkontinenz

Sie ist auch unter dem Namen Stressinkontinenz bekannt und beschreibt die unwillkürliche Ausscheidung des Harns bei Belastung. Diese Belastung wird durch ein Druckempfinden im Bauch ausgelöst, das durch einfaches Niesen oder Husten, Pressen oder schweres Heben passieren kann.

Der Schließmuskel am Beckenrand ist geschwächt. Bei Frauen kommt diese Form der Inkontinenz häufiger vor als bei Männern, die die Prostata als Abschluss am Beckenrand haben. Wird diese operativ entfernt, tritt diese Inkontinenz auch bei Männern vermehrt auf.

Frauen sind deshalb häufiger betroffen, da sie durch Geburt und Schwangerschaft stärker im Bereich des Beckens beansprucht werden.
Die Belastungsinkontinenz ist die am weitesten verbreitete Form der Urin-Inkonsistenz.




Ursachen einer Belastungsinkontinenz

Der Belastungsinkontinenz können verschieden Ursachen zugrunde liegen. Wie bereits vorher erwähnt, spielen Schwangerschaft und Geburt eine wichtige Rolle, aber auch Blasenentzündungen oder Erkrankungen der Prostata können Probleme initiieren.

Die altersbedingte Schwäche des Beckenbodens und eine angeborene Schwäche des Schließmuskels sind weitere Faktoren, die für die Inkontinenz verantwortlich sein können.

 

Schweregrade einer Belastungsinkontinenz

Die Schweregrade werden in drei Stufen eingeteilt. Stufe 1 umfasst Inkontinenz bei Husten und Niesen, Stufe 2 wird definiert, wenn es schon bei abrupten Bewegungen, wie dem Heben eines Armes, zu Schwierigkeiten kommt. Die Stufe 3 ist dann erreicht, wenn es beim Liegen ohne Druck zu Inkontinenz kommt.

 

Behandlungsmöglichkeiten einer Belastungsinkontinenz

Die Inkontinenz kann entweder operativ oder konservativ behandelt werden. Verfahren, die chirurgisch getätigt werden, sind das TVT, ein Implacement oder ein künstlicher Schließmuskel.

Als konservative Verfahren kommen Biofeedbacktraining, Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Pessare, Scheidegewichte oder medikamentöse Behandlung in Frage und zur Anwendung.

 

Dranginkontinenz

Bei einer Dranginkontinenz, die allgemein als Reizblase bekannt ist, kommt es bereits bei geringer Blasenfüllung zum Harndrang und unweigerlich auch zum unfreiwilligen Urinverlust.

Sowohl körperliche wie auch psychosomatische Ursachen stecken hinter der Blasenspeicherungsstörung. Aber es gibt Therapiemöglichkeiten und Hilfsmittel, um auch mit einer Reizblase einen beschwerdefreien Alltag haben zu können.

 

Was ist eine Reizblase

Eine gesunde Blase kann Urin über einen längeren Zeitraum problemlos speichern. Das funktioniert, weil Gehirn, Nerven, Rückenmark und Blase perfekt zusammenarbeiten. Doch schon Kleinigkeiten können den empfindlichen Kreislauf stören.

Bei einer Dranginkontinenz suggeriert die Blase bereits bei geringen Füllmengen, dass sie voll ist. Es kommt zum Harndrang, wobei die Urinmenge beim Wasserlassen sehr gering ist. Auch Nachts tritt das Problem bei vielen Betroffenen häufig auf. Nicht immer muss es zu unfreiwilligem Urinverlust kommen. Bei Männern tritt dieses Symptom öfter auf als bei Frauen.

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Verschiedene Inkontinenzformen nach prozentualer Verteilung

Ursachen einer Dranginkontinenz

Dranginkontinenz hat viele, verschiedene Ursachen. Neurologische Erkrankungen wie Alzheimer, aber auch eine unbehandelte Diabetes oder eine vergrößerte Prostata können hinter dem unangenehmen Problem stecken. In manchen Fällen verbergen sich hinter der Reizblase auch psychosomatische Gründe.

 

Therapien und Behandlungsmöglichkeiten

Schon kleine Veränderungen können die Symptome einer Dranginkontinenz lindern. Besonders eine gesunde Lebensweise steht bei Therapien gegen eine Reizblase im Mittelpunkt. So haben medizinische Forschungen herausgefunden, dass Inkontinenz und starkes Übergewicht in Verbindung stehen. Aber auch ein sogenanntes Blasentraining kann unterstützend wirken.

Ziel dieses Training ist es, den Harndrang zu mildern und das Wasserlassen hinauszögern zu können. Zudem gibt es Medikamente gegen die Harninkontinenz. In besonders schweren Fällen kann nur noch ein operativer Eingriff die Reizblase lindern.

 

Misch-Harninkontinenz?

Die Mischinkontinenz ist eine Kombination aus der Belastungsinkontinenz und der Dranginkontinenz. Die betroffenen Personen leiden dabei in verschiedenartiger Ausprägung an Symptomen der beiden Formen.

Die Belastungsinkontinenz äußert sich aufgrund eines unwillkürlichen Harnverlusts, der bei körperlichen Anstrengungen auftreten kann. Sobald sich im Bauchraum der Druck z. B. durch Treppensteigen, Niesen oder Husten erhöht, geht Urin auf unkontrollierbare Weise ab, ohne dass vorher ein Harndrang bestand.

Hier geht es um einige Tropfen, jedoch ebenso um eine größere Menge. Diese Misch-Harninkontinenz wird nach verschiedenartigen Schweregraden eingestuft. Liegt eine schwere Belastungsinkontinenz vor, geht selbst ohne körperliche Anstrengungssituationen Urin ab.

Bei der Mischkontinenz treten möglicherweise auch Symptome der Dranginkontinenz auf. Dabei kommt es bei den betreffenden Personen zu einem plötzlich auftretenden Harndrang mit nachfolgendem Urinverlust.

Häufig ist bei der Misch-Harninkontinenz eine der zwei Inkontinenzformen stärker ausgeprägt. Das bedeutet, dass sowohl Symptome der Drang- als auch der Belastungskontinenz überwiegen können.

 

Ursachen der Misch-Harninkontinenz

Weil während der Mischinkontinenz Symptome der Belastungs- und Dranginkontinenz auftreten, sind die Auslöser sehr vielfältig. Möglicherweise liegt eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur vor, die beispielsweise durch Schwangerschaft, Entbindung, Unfälle, Operationen oder Nervenverletzungen entstanden ist. Ebenso können eine Blasensenkung oder Gebärmuttersenkung das Leiden verursachen.

Bei einigen Frauen ist das schwache Bindegewebe genetisch bedingt, was die Inkontinenz fördern kann. Eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur bedeutet möglicherweise nachfolgend einen lediglich noch ungenügenden Verschluss der äußeren Blasenschließmuskeln.

Die zur Misch-Harninkontinenz gehörende Dranginkontinenz, die auch als Urgeinkontinenz bezeichnet wird, entsteht z. B. durch Nervenreizungen bzw. Nervenverletzungen, unter anderem durch operative Eingriffe oder neurologische Krankheiten wie Diabetes mellitus, Alzheimer oder Morbus Parkinson.

Reizungen der Blase wie etwa bei einer Blasenentzündung, Verengungen des Blasenausgangs oder Blasensteine können auch die Ursachen für eine Mischinkontinenz sein.

Die Symptome entstehen möglicherweise jedoch ebenso durch psychische Aspekte, sodass keinerlei körperliche Ursachen gefunden werden können. Bei solch einem Fall wird häufig zu einer Verhaltens- oder Gesprächstherapie geraten.

Allerdings können auch Entspannungstechniken wie Atemübungen oder autogenes Training helfen. Die Diagnose der Misch-Harninkontinenz ist meist eine Herausforderung, da viele Auslöser infrage kommen.

 

Extraurethrale Inkontinenz

Was versteht man unter einer extraurethralen Inkontinenz?

Hinter der Bezeichnung „extraurethrale Inkontinenz“ verbirgt sich eine organische Fehlbildung, welche am unteren Harnleiter vorliegt. Es kommt hier zu einer Ableitung des Harns neben der eigentlich natürlichen Schließvorrichtung. Allerdings findet man diese Form der extraurethralen Inkontinenz selten vor.

Mögliche Ursache für eine solche Fehlbildung bei einem Mädchen kann ein ektop mündender, ein nach außen gelagerter Harnleiter sein. Bei Erwachsenen kann sich die extraurethralen Inkontinenz aufgrund der Bildung von Urinfisteln herausbilden.

Bei Frauen findet sich diese Entwicklung häufig zwischen dem Harnweg und dem Geschlechtsorgan. Ursächlich für die Bildung von Fisteln können Operationen, Geburten oder auch Verletzungen und eine primäre Blasenerkrankung sein.

Der Schließmuskel wird bei Vorliegen einer solchen Fehlbildung vollständig umgangen, so dass stets und gleichbleibend stark der Urin über die Fistel abgegeben wird.

Um die extraurethrale Inkontinenz diagnostizieren zu können, gibt es die folgenden Untersuchungen, die unbedingt durchgeführt werden sollten:

  • die Anamnese (liegt ein permanenter Urinabgang vor?)
  • eine körperliche Untersuchung, wobei besonderes Augenmerk auf die Analregion und den Genitalbereich gelegt werden sollte
  • das Führen eines Miktionsprotokolls über einen Mindestzeitraum von zwei Tagen
  • das Anlegen einer Urinkultur
  • das Sonografieren des kompletten Harntraktes
  • das Durchführen einer Ausscheidungssurografie
  • die Vornahme einer Urethrozystoskopie

Weitere nützliche Untersuchungen bei einem vorliegenden Verdacht können eine Vaginoskopie, eine Miktionszystourethrografie, eine retrograde Pyelografie oder auch eine Computertomographie mit Kontrastmittelgabe sein.

 

Die Behandlung einer extraurethralen Inkontinenz

Die Therapie wird durch die Ursache bestimmt und ist davon abhängig. Oftmals kann bereits ein chirurgischer Eingriff diese Fehlbildung beheben. Voraussetzung hierfür ist ein funktionstüchtiger Schließmuskel.

 

Lachinkontinenz?

Lachinkontinenz ist eine spezielle Form der Harninkontinenz. Wie am Namen schon erkennbar ist, können Menschen die an einer Lachinkontinenz leiden während des Lachens die Blase nicht richtig kontrollieren und den Urin nicht mehr zurückhalten.

Medizinische Forschungen in diesem Spektrum wird leider nur sehr selten betrieben und so ist auch nicht bekannt, wie viele Menschen von dieser Krankheit tatsächlich betroffen sind.

 

Ursachen dieser Form der Inkontinenz

Bisher ist noch relativ unklar, weshalb einige Menschen an Lachinkontinenz leiden, Die Krankheit entsteht jedenfalls im frühen Kindesalter, da ist sich die Wissenschaft bisher sehr sicher.

Einige neurologische Ansätze gehen davon aus, das ein Teil des Gehirns bei dieser Krankheit eine bestimmte Fehlfunktion erleidet und sich so die Blase während des Lachens entleer.

Lachinkontinenz kann zu einer sehr großen seelischen Belastung für die Betroffenen werden. Meist beginnt das Martyrium bereits im Kindesalter und je älter die Patienten werden, desto ausgeprägter ist demnach auch das Seelenleiden.

Bei dieser besonderen Form der Inkontinenz liegt keine Erkrankung der Blase vor. Der Harndrang wird von den Patienten schlicht und ergreifend nicht wahrgenommen.

Bei anderen Formen der Inkontinenz findet keine vollständige Entleerung der Blase statt und meist ist hier der Gesundheitszustand der Blase oder der umliegenden Organe beeinträchtigt.

 

Möglichkeiten der Behandlung

Bei der Lachinkontinenz wird meist eine medikamentöse Therapie mit dem Wirkstoff Methylphenidat verordnet, die jedoch einige gewisse Nebenwirkungen mit sich bringt.

Eine andere Methode zur Behandlung ist die Physiotherapie, in welcher der Beckenboden trainiert wird, sodass der Patient letztendlich in der Lage ist, den Schließmuskel auch beim Lachen zu kontrollieren.

Diese Methode ist sehr vielversprechend und hilft den Betroffenen auch dauerhaft weiter. Dabei ist sie natürlich schonender als eine medikamentöse Behandlung.

  • Überlaufinkontinenz
  • Extraurethrale Inkontinenz

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Wie können Sie der Inkontinenz gegensteuern?

Wenn Sie schon häufiger typische Symptome festgestellt haben, sollten Sie natürlich umgehend einen Arzttermin vereinbaren.

Es gibt aber auch einige Ratschläge, die Sie befolgen können, um sich im Alltag besser zurechtzufinden.

 

Greifen Sie auf Inkontinenz-Hilfsmittel zurück!

Nutzen Sie auf dem Markt erhältliche Hilfsmittel gegen die Inkontinenz. Es gibt zahlreiche Hersteller die typische Einlagen, Gummihosen und Unterwäsche anbieten.




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Planen Sie ihre WC-Gewohnheiten sinnvoll!

Überdenken Sie Ihre Toilettengewohnheiten! Bemühen Sie sich regelmäßig zur Toilette zu gehen. Das bedeutet, dass Sie weder übertrieben lange und häufig den Harn- oder Stuhldrang unterdrücken sollten und auf der andere Seite auch nicht ständig zum Wasserlassen gehen sollten.

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Die Harnblase kann sich an bestimmte Rituale gewöhnen. So verringert sich das mögliche Urinreservoir bei ständigem WC-Gang und übermäßiges Aufhalten kann den Schließmuskelapparat der Blase schädigen und so eine Inkontinenz auslösen.

 

Trinken Sie trotz Inkontinenz ausreichend!

Trotz der Blasenproblematik müssen Sie ausreichend viel Flüssigkeit zu sich nehmen! Wer seinen Harn nicht selbstständig halten kann, möchte diese Situationen in der Öffentlichkeit natürlich vermeiden und neigt zur Isolation.

Die Folge ist, dass der Betroffene seine Flüssigkeitsaufnahme drastisch reduziert. Genau diese Verhalten fördert aber die Intensität der Inkontinenz. Unverdünnter Harn steigert das Bedürfnis der Blasenentleerung und kann Blasenentzündungen auslösen.

 

Trainieren Sie Ihren Unterleib und stärken den Beckenboden!

Stärken Sie Ihren Beckenboden und entlasten Sie Ihren Bauchraum. Die Kontinenzproblematik kann u. a. durch Schädigungen der Schließmuskulatur oder einer Blasensenkung entstehen.

Bei Männern liegt sehr oft eine Erkraknung der Prostata vor.




Um ihren Unterleib in Form zu halten und die Blasenmuskulatur zu stärken, empfiehlt sich Beckenbodentraining und ggf. eine Gewichtsreduktion. Übergewicht belastet u. a. auch die Harnblase.

 

Achten Sie auf Ihre Ernährung!

Ernähren Sie sich ausgewogen und ballaststoffreich. Sie sollten auf stark harntreibende Getränke verzichten.

 

Informieren Sie sich über neue Therapiemöglichkeiten bei Inkontinenz

Eine nebenwirkungsfreie Therapiemaßnahme bei Inkontinenz kann auch Biofeedback sein. Inzwischen gibt es bezahlbare Geräte für zu Hause.

 

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Inkontinenz Infografik – Ursachen, Häufigkeit und Ausprägungen von Inkontinenz


Stuhlinkontinenz – Definition und Ausprägungen der Darmschwäche

Stuhlinkontinenz, also der ungewollte Abgang von Stuhl resultiert aus Problemen zwischen Darm, Schließmuskel oder Nervenstörungen. Die Ursachen können dabei in einer ganzheitlichen Fehlfunktion vom Unterleib herrühren und somit zusätzlich auch eine Inkontinenz mit sich bringen oder isoliert auftreten. Vergrößerte Hämorrhoiden können ebenfalls eine anale Inkontinenz auslösen.




In fortgeschrittenem Stadium können Hämoriden so groß werden, dass sie aus dem Schließmuskel heraushängen und somit den Kontinenzapparat an seiner Funktion hindern. Hämorrhoiden können Sie an hellen Blutungen aus dem Anus, Juckreiz und Nässen erkennen.

Gehen Sie bei ersten Symptomen am Besten schnellstmöglich zum Arzt. www.hämoriden-behandlung.de bietet vertiefendere Informationen zum Hämorrhoidalleiden und anderen rektale Erkrankungen.

Auch wenn es zunächst widersprüchlich anmutet, kann eine lang anhaltende Verstopfung, die sog. Obstipation, eine anorektale Inkontinenz auslösen. Da auch die Darmschwäche divergente Auslöser haben kann, wird diese unter einem eigenen Menüpunkt thematisiert.

Erfahren Sie mehr im Stuhlinkontinenz Bereich >>

vg

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