Gebärmuttersenkung Symptome – Typische Beschwerden

Der Beckenboden besteht aus Muskeln, Bändern und Bindegewebe. Er stützt Blase, Darm und Gebärmutter. Je schwächer die Muskulatur hier ist, desto größer ist die Gefahr einer Gebärmuttersenkung. Erfahren Sie mehr über Gebärmuttersenkung Symptome und Maßnahmen zur Selbsthilfe.

Starker Harndrang Kann Gebaermuttersenkung Symptom sein

Starker Harndrang Kann ein Gebaermuttersenkung Symptom sein

Mit jeder Geburt steigt für Mütter die Gefahr daran zu erkranken. Gebärmuttersenkung Symptome zeigen sich durch Druck auf die Harnblase und vermehrten Harndrang. Eine Blasensenkung kann damit einhergehen. Die Gebärmutter wiegt vor einer Schwangerschaft höchstens 100 g, doch während der kommenden neun Monate vollbringt der Muskel Höchstleistungen.




Am Ende der Schwangerschaft wiegt er fast 1,5 kg und wird durch das Kind gewaltig gedehnt. Nach der Geburt zieht sich die Gebärmutter wieder zusammen. Allein durch die Schwangerschaftshormone wird der gesamte Beckenboden weicher und verformbarer. Daher sollten Frauen nach der Geburt sobald wie möglich mit Rückbildungsgymnastik beginnen. Wenn diese konsequent betreibt, verhindert eine spätere Gebärmuttersenkung mit Symptomen unterschiedlichster Art.

 

Gebärmuttersenkung in unterschiedlicher Ausprägung

Eine Gebärmuttersenkung hat Symptome, die sie eindeutig als solche ausweisen. Sie wird durch schwaches Bindegewebe begünstigt. Auch in den Wechseljahren wird das Bindegewebe lockerer und das Risiko einer Gebärmuttersenkung steigt. Betroffene Frauen neigen dann verstärkt zu Blasenentzündungen. Blasenentzündung und Gebärmuttersenkung Symptome stehen in direkter Verbindung zueinander. Auch Frauen, die mit Kaiserschnitt entbinden, sind nicht davor gefeit.

Das Heben schwerer Lasten, Asthma und häufige Hustenanfälle erhöhen das Risiko einer Senkung ebenso wie Geburtsverletzungen durch Saugglocke, Dammschnitt und Geburtszange. Die Gebärmuttersenkung Symptome unterscheiden sich nach Schweregrad. Bei der leichtesten Form hat sich der Muttermund bis maximal zum unteren Scheidendrittel gesenkt. Bei der mittleren Form hat er bereit in Eingang der Scheide erreicht. Bei der schwersten Form ist er tastbar und wölbt sich heraus (Prolaps uteri).

 

Was hilft gegen Gebärmuttersenkung?

Leichte Formen der Gebärmuttersenkung sind nicht immer behandlungswürdig. Viele Frauen können sich relativ gut darauf einstellen. Gezieltes Beckenbodentraining ist in jedem Fall sinnvoll, denn es kräftigt die Beckenbodenmuskulatur.

Dadurch reduziert sich auch der Harndrang und späterer Inkontinenz wird vorgebeugt. Frauen der Risikogruppen sollten Ihren Beckenboden so oft wie möglich trainieren. Das kann völlig unbemerkt und bei vielen Gelegenheiten geschehen.




Ob in der S-Bahn, im Büro oder beim Sport, die Scheidenmuskulatur anzuspannen und den Bauch einzuziehen ist auf Dauer sehr wirkungsvoll. Schwimmen und andere sanfte Sportarten sind zur Kräftigung des Beckenbodens ebenfalls ideal. Auch bei Pilates wird explizit der Beckenboden trainiert.

Eine Verschlimmerung kann so verhindert werden. Auch mit Biofeedback werden leichtere Gebärmuttersenkung Symptome heute behandelt. Die Elektrostimulation kann die Beckenbodenmuskulatur kräftigen. Generell ist Überlastung durch schwere körperliche Arbeit zu vermeiden.

 

Typische Gebärmuttersenkung Symptome

Wenn die Gebärmutter ihre Lage verändert, drückt sie auf andere Unterleiborgane, also auf Enddarm oder Harnblase.

Betroffene Frauen haben das Gefühl, dass etwas nach unten drückt, andere leiden unter verstärktem Harndrang, schmerzhaftem Sex oder Unterleibschmerzen. Auch beim Husten geht häufig etwas Urin ab. Betroffenen Frauen ist dies meist peinlich, so dass sie nicht den Weg zum Arzt finden. Scham ist jedoch nicht angebracht, denn es gibt wirksame Mittel gegen Gebärmuttersenkung und Symptome.

Wer sie rechtzeitig behandeln lässt, kann wieder mehr Lebensfreude gewinnen. Beckenbodentraining ist die beste Möglichkeit zur Vorbeugung vor belastenden Gebärmuttersenkung Symptomen. Denn hat sich die Gebärmutter erst einmal gesenkt, lässt sich dies nicht mehr rückgängig machen.

 

Operation nur in ausweglosen Fällen

Bei starken Gebärmuttersenkung Symptomen wird die Lebensqualität ernsthaft beeinträchtigt. Dann kann mit einem unterstützenden Pessar geholfen werden. Manchmal hilft auch das Einlegen eines speziellen Tampons in Verbindung mit Muskeltraining.




Bei starken Gebärmuttersenkung Symptomen können Gynäkologen die Gebärmutter operativ anheben. Eine Operation ist jedoch nur im Extremfall notwendig. Sex ist ein gutes Mittel, den Beckenboden zu trainieren. Sexspielzeug wie Liebeskugeln haben einen ebenso positiven Effekt.